Deine Startbilanz ist der Nullpunkt deines Portfolios in Kompoundr — so trägst du sie richtig ein.
Ein Snapshot ist eine Momentaufnahme deines Vermögens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dein erster Snapshot ist deine Startbilanz — der Nullpunkt, ab dem Kompoundr deinen Weg zur finanziellen Unabhängigkeit mitrechnet.
Trag alle deine Assets so ein, wie sie zum gewählten Datum tatsächlich standen — Depot, Tagesgeld, Gold, Immobilien, was auch immer zu deinem Vermögen zählt.
Hast du noch kein Depot, reichen Tagesgeld und Giro für den Anfang. Kommst du über „Startpunkt anlegen“ aus einem Rechner, zeigt der Editor deshalb zuerst nur diese beiden; alle anderen Klassen klappst du über „Weitere Klassen“ auf.
Darunter fragt Kompoundr, woher dein Startvermögen stammt: wie viel davon du bis zu diesem Datum selbst eingezahlt und wie viel du geerbt oder geschenkt bekommen hast. Anders als bei allen folgenden Snapshots zählen diese beiden Felder hier nicht ein einzelnes Jahr, sondern die gesamte Vorgeschichte. Was du nicht einträgst, gilt als Rendite.

Diese Angabe ist optional und beeinflusst keine Renditeberechnung — sie steuert allein die Auswertung „Wer hat dein Vermögen aufgebaut?". Lässt du beide Felder leer, erscheint dein komplettes Startvermögen dort als Rendite. Eine grobe Schätzung ist besser als nichts.
Entnahmen bleiben in der Startbilanz leer — erst ab dem zweiten Snapshot erfasst Kompoundr, was das Portfolio verlässt.
Ja. Du kannst als Datum z. B. den 31. Dezember eines vergangenen Jahres wählen, wenn deine Aufzeichnungen erst ab dort vollständig sind. Wichtig: Trag dann nur den tatsächlichen Vermögensstand zu diesem Datum ein — die Renditeberechnung startet ab genau diesem Zeitpunkt.
Komma und Punkt gehen beide als Dezimaltrenner: „8000,75" und „8000.75" (etwa aus einem Depotauszug eingefügt) werden gleich gelesen. Ein Punkt vor genau drei Ziffern gilt als Tausenderpunkt („12.500"). Negative Beträge nimmt das Feld nicht an — Schulden trägst du als Restschuld einer Immobilie ein.
Der Editor ordnet die Klassen unter Wachstum, Sicherheit und Sonstige, mit ihrem Anteil am Vermögen; eine Immobilie zählt dabei mit Verkehrswert minus Restschuld. „Zuletzt" und „vs. vorher" vergleichen mit dem vorherigen Snapshot. Löst du im Positionen-Dialog eine Gruppe auf, rutscht ihr Inhalt eine Ebene nach oben. Unter dem Namen jeder Position ist Platz für eine Notiz, etwa ISIN, Wallet oder Vertragsnummer; sie wandert in den nächsten Snapshot mit.
Liegt das Datum in der Zukunft, weist der Editor darauf hin; speichern kannst du trotzdem. Gibt es für den Tag schon einen Snapshot, heißt der Knopf „Bestehenden überschreiben": Deine Eingaben ersetzen dessen Werte, seine Vermerke und Bewegungen bleiben. Einen bestehenden Snapshot kannst du beim Bearbeiten nicht auf einen belegten Tag verschieben.
Gespeichert wird nur über den Knopf unten im Editor, die Eingabetaste speichert nicht. Schließt du den Editor mit Escape, einem Klick neben das Fenster oder „Abbrechen", fragt er nach, sobald du etwas geändert hast: „Verwerfen" schließt ohne zu speichern, „Weiter bearbeiten" führt zurück. Ohne Änderung schließt er sofort.
Ab dem nächsten Snapshot berechnet Kompoundr automatisch deine echte Rendite (bereinigt um Einzahlungen, Erbschaften und Entnahmen) und speist sie unter anderem in Dein FIRE-Status ein.