Warum Kompoundr wissen muss, ob Geld dein Portfolio verlassen hat oder nur den Topf gewechselt hat.
Springt der Wert eines Topfs zwischen zwei Snapshots deutlich, muss Kompoundr wissen, warum — sonst verfälscht das deine Rendite. Der entscheidende Unterschied: Ist das Geld extern geflossen, oder nur intern umgeschichtet worden?
Extern bedeutet, dass Geld die Grenze deines Gesamtportfolios überquert hat — zum Beispiel eine neue Einzahlung von deinem Gehaltskonto, eine Erbschaft, oder eine Entnahme, die du anderweitig ausgegeben hast. Das zählt als Eigenleistung bzw. Entnahme und fließt direkt in die entsprechenden Snapshot-Felder ein.
Intern bedeutet, dass du Geld innerhalb deines Portfolios verschoben hast — zum Beispiel ETFs verkauft und davon Gold gekauft. Für dein Gesamtvermögen ändert sich dadurch nichts, nur die Verteilung auf die Töpfe. Eine interne Umschichtung zählt weder als Eigenleistung noch als Entnahme — Kompoundr behandelt sie wie reine Wertentwicklung, weil sie exakt genauso aussieht: Der eine Topf schrumpft ohne Auszahlung, der andere wächst ohne Einzahlung.
Nach dem Speichern eines Snapshots öffnet sich bei größeren, unerklärten Sprüngen automatisch der Wizard „Ungeklärte Bewegungen". Pro betroffenem Topf wählst du zwischen:
Übersiehst du einen Sprung, weist dich später in der Rendite-Übersicht ein „Umschichtung?"-Hinweis darauf hin — das ist eine Vermutung, kein festgestellter Fakt, und verschwindet, sobald du den Topf im Portfolio noch einmal geprüft hast.
Verlässt das Geld dein Gesamtportfolio (oder kommt neu von außen dazu) → extern. Bleibt es nur innerhalb deines Portfolios, wechselt nur den Topf → intern, zählt wie Wertentwicklung.