Warum "Endwert minus Startwert" nicht deine echte Rendite zeigt, und wie XIRR das korrigiert.
Stell dir vor, dein Depot stand am Jahresanfang bei 50.000 € und am Jahresende bei 65.000 €. Klingt nach 30 % Rendite — aber nur, wenn du zwischendurch nichts eingezahlt hast. Hast du in der Zwischenzeit 10.000 € eingezahlt, ist ein Großteil des Zuwachses schlicht dein eigenes Geld, keine Marktrendite. Genau dieses Problem löst Kompoundr mit dem internen Zinsfuß (XIRR).
XIRR berücksichtigt den genauen Tag jeder Ein- und Auszahlung und rechnet sie aus der Renditeberechnung heraus. Nur das, was dein Geld tatsächlich am Markt erwirtschaftet hat, zählt als Rendite — unabhängig davon, wie viel du wann zusätzlich eingezahlt oder entnommen hast.
Zwei Datenquellen fließen ein:
In der Rendite-Übersicht siehst du pro Topf ein Label:
Trag deine Sparpläne und Zinssätze in der Rendite-Erfassung einmal ein und halte sie aktuell, wenn sich eine Rate ändert. Der Aufwand lohnt sich einmalig — danach rechnet Kompoundr bei jedem neuen Snapshot automatisch mit den echten Zeitpunkten weiter, ohne dass du pro Snapshot einzeln nachtragen musst.
Die hier berechnete Rendite ist eine von drei ähnlich aussehenden Zahlen in Kompoundr — Unterschied zu „Wachstum p.a." und „Multiplikator" auf der Portfolio-Übersicht: Rendite, Wachstum p.a. und Multiplikator — drei verschiedene Zahlen.