Was gerade im FIRE-Rechner offen ist und was dein Dashboard zeigt, sind zwei unabhängige Dinge — hier der Unterschied.
Der FIRE-Rechner kennt zwei unterschiedliche „welches Szenario gerade gilt"-Fragen, die leicht durcheinandergehen: welches Szenario du gerade ansiehst oder bearbeitest, und welches Szenario das Dashboard für „Dein FIRE-Status" zugrunde legt.
Ein Szenario ist eine benannte, gespeicherte Kombination aus Eingabewerten — etwa „Konservativ" mit niedrigerer angenommener Rendite oder „Frühere Rente" mit jüngerem Zielalter. Details zum Speichern und dem Limit ohne Plus stehen in Wie funktionieren gespeicherte Szenarien?. Ein gespeichertes Szenario ändert sich nicht von selbst — es bleibt so, wie du es beim Speichern hinterlassen hast.
Ohne ein ausgewähltes Szenario rechnest du mit „Eigene Werte" — den Angaben, die direkt (ohne Umweg über „Szenario speichern") im Rendite-Quelle-Store liegen. Der Unterschied ist wichtig: „Eigene Werte" zieht sich automatisch nach, etwa wenn ein neuer Snapshot dein Vermögen aktualisiert — ein gespeichertes Szenario tut das nicht, es friert alles beim Speichern ein.
Das Basisszenario legt fest, welche der beiden obigen Quellen — „Eigene Werte" oder ein bestimmtes gespeichertes Szenario — die Kachel „Dein FIRE-Status" auf /app/portfolio speist. Es bleibt stabil, bis du es aktiv änderst (Stern-Symbol im FIRE-Rechner, oder die Auswahl direkt in der aufgeklappten Kachel) — unabhängig davon, welches Szenario du zwischendurch nur zum Ansehen geöffnet hast.
Genau das ist der Punkt, an dem Verwirrung entsteht: Öffnest du im FIRE-Rechner testweise ein anderes Szenario, bleibt dein Dashboard trotzdem beim Basisszenario — es zeigt nicht automatisch das, was du dir gerade zuletzt angeschaut hast. Ein Klick auf „Im FIRE-Rechner ansehen" von der Kachel aus öffnet umgekehrt garantiert genau das Basisszenario, nie ein zufällig noch offenes anderes.