Wachstum, Sicherheit oder Sonstige, und warum Immobilien in der Rendite-Ansicht eine Ausnahme sind.
Jede Position in deinem Snapshot gehört zu einer Kategorie. Die Kategorie entscheidet unter anderem, ob ein Asset gegen dein 80/20-Ziel zählt und ob du dafür einen Sparplan oder einen Zinssatz hinterlegen kannst.
Diese Einteilung bestimmt deine Risikoverteilung (sichtbar z. B. in der Allokation) und welche Eingabe du in der Rendite-Erfassung siehst.
Für Immobilien weist Kompoundr noch keine Rendite aus. In der Rendite-Übersicht steht in der Zeile deiner Immobilie deshalb „Renditeberechnung in Arbeit" statt einer Zahl.
Der Grund: Eine Immobilie hat keinen laufenden Marktpreis wie ein ETF, ihr Wert lässt sich nur grob schätzen — und die beiden Verfahren, mit denen Kompoundr sonst rechnet, passen hier nicht: Ein Sparplan bildet eine Immobilie nicht ab, ein Zinssatz genauso wenig. Auch Finanzierung und Mieteinnahmen gehören zu einer ehrlichen Immobilien-Rendite dazu; beides kann Kompoundr heute nicht erfassen.
Bei der Risikoverteilung zählt deine Immobilie zu „Sonstige" — sie fließt informativ mit ins Vermögen, aber nicht in dein Wachstum/Sicherheit-Ziel (nur eben ohne Renditewert).
Im FIRE- und Entnahme-Rechner zählt eine Immobilie dagegen gar nicht mit: Aus ihr lässt sich nicht Jahr für Jahr entnehmen, ohne sie zu verkaufen. Kompoundr zieht ihren Wert deshalb automatisch vom Startkapital ab — sichtbar als eigene Zeile im jeweiligen Rechner. Legst du eine eigene Kategorie für eine Immobilie an, markiere sie beim Anlegen als „Immobilie", damit beides — Renditehinweis und FIRE-Ausschluss — genauso greift wie bei der eingebauten Kategorie.
Passt nichts aus der Liste (z. B. ein Oldtimer oder ein Geschäftsanteil), kannst du beim Anlegen einer Position im Snapshot-Editor eine eigene Kategorie erstellen — mit eigenem Namen und deiner Wahl, ob sie zu Wachstum oder zu Sicherheit zählt. Sie erscheint danach dauerhaft neben den eingebauten Kategorien.