Was du in der Rendite-Erfassung einträgst, und warum sich der Aufwand für deine Rendite-Genauigkeit lohnt.
In der Rendite-Erfassung hinterlegst du pro Vermögens-Topf, wie sich dein Geld dort zwischen deinen Snapshots bewegt hat — nicht nur den Endstand. Das ist die Datengrundlage für exakte Renditeberechnung statt einer groben Näherung.
Welche Eingabe du siehst, hängt von der Anlageklasse ab:
Das ist keine Wahl, sondern fest an die Kategorie gekoppelt — bei Wachstums-Assets kennt Kompoundr keinen sinnvollen Zinssatz, bei Tagesgeld keinen Sparplan.
Immobilien stehen in keiner der beiden Gruppen: Für sie passt weder Sparplan noch Zinssatz, deshalb findest du sie in der Rendite-Erfassung unter „Ohne Rendite-Verfahren" (Details: Vermögens-Kategorien).
Beide Teile zählen zusammen, nicht alternativ — eine laufende Rate und gelegentliche Einmalzahlungen schließen sich nicht aus.
Bespart du innerhalb einer Kategorie mehrere Dinge parallel — etwa zwei ETFs in deinem Depot, die du in Kompoundr nicht einzeln als Positionen führst — legst du dafür mehrere Sparraten nebeneinander an. Jede bekommt einen eigenen Namen („ETF A", „ETF B") und eine eigene Rate; Kompoundr rechnet mit der Summe.
Jede dieser Sparraten hat ihre eigene Historie: Hat sich der Betrag einer davon im Lauf der Zeit geändert, fügst du innerhalb dieser Sparrate eine weitere Rate mit neuem Startdatum hinzu — die alte gilt bis dahin automatisch weiter, die anderen Sparraten bleiben davon unberührt.
Wichtig für die Genauigkeit: Trag bei jeder Sparrate das tatsächliche Startdatum ein, auch wenn es weit in der Vergangenheit liegt. Beginnt eine Sparrate mitten in einem Snapshot-Zeitraum, kann Kompoundr für diesen einen Zeitraum nicht sagen, ob davor schon gespart wurde — der Topf fällt dann für diesen Zeitraum auf eine Näherung zurück, statt eine womöglich zu niedrige Rendite auszuweisen.
Genau wie bei der Sparrate trägst du hier einen Zinssatz p.a. ab einem Datum ein. Hat deine Bank die Konditionen geändert oder bist du zu einem anderen Anbieter gewechselt, ergänzt du einfach einen weiteren Eintrag mit dem neuen Zinssatz und Startdatum.
Nein — je vollständiger, desto genauer wird deine Rendite, aber auch eine grobe Annäherung ist besser als nichts. Am wichtigsten sind Änderungen nach deinem letzten Snapshot: Trag sie zeitnah ein, dann rechnet Kompoundr beim nächsten Snapshot automatisch mit den echten Zeitpunkten statt mit einer Näherung.