Berechne die jährliche Rendite (CAGR) deines Depots und vergleiche sie mit dem 7%-Benchmark. Anfangswert, Endwert und Zeitraum eingeben — fertig.
Die jährliche Rendite deines Depots — der CAGR — ist die wichtigste Kennzahl für langfristige Investoren. Sie normalisiert unterschiedliche Laufzeiten und macht verschiedene Investments vergleichbar. Ein Portfolio, das sich in 10 Jahren von 10.000 € auf 20.000 € verdoppelt hat, hat einen CAGR von ~7,2% p.a.
Die Gesamtrendite zeigt dir, wie viel Prozent dein Investment insgesamt gewachsen ist — ohne Zeitbezug. Eine Gesamtrendite von 180% klingt beeindruckend, ist aber nur ~10% p.a. wenn sie über 10 Jahre erzielt wurde. Deshalb ist der CAGR die aussagekräftigere Kennzahl. Wie sich eine konstante jährliche Rendite über die Zeit aufbaut, zeigt dir der Zinseszins-Rechner.
Der Rechner geht von einer einmaligen Einzahlung zu Beginn aus — Zwischen-Ein- oder -Auszahlungen fließen nicht in die Berechnung ein. Bei 10.000 € Anfangswert, 28.000 € Endwert und 10 Jahren Laufzeit ergibt sich so ein CAGR von rund 10,8 % p.a. Hast du zwischendurch nachgekauft oder verkauft, ist der tatsächliche CAGR deines Depots niedriger oder höher als der hier berechnete Wert.
Willst du deine Rendite nicht nur einmalig berechnen, sondern dauerhaft im Blick behalten? Vermögen tracken zeigt dir CAGR und Depotwert laufend, ganz ohne Banklogin.
Was ist der CAGR (Compound Annual Growth Rate)?
CAGR ist die jährliche Wachstumsrate, die ein Investment hätte haben müssen, um vom Anfangs- zum Endwert zu gelangen — als wäre die Rendite jedes Jahr gleich gewesen. Sie berücksichtigt den Zinseszinseffekt.
Was ist ein guter CAGR für ein Depot?
Globale Aktien-ETFs haben historisch 7–10% p.a. erzielt. Ein CAGR über 10% p.a. über längere Zeiträume ist sehr stark. Unter 5% p.a. sollte man die Strategie überdenken.
Warum vergleiche ich mit dem 7%-Benchmark?
7% p.a. gilt als langfristiger Durchschnitt globaler Aktienmärkte (nach Inflation ca. 4–5%). Es ist der Vergleichsmaßstab, den viele passive Investoren als Mindesterwartung ansetzen.
Berücksichtigt der Rechner Dividenden und Steuern?
Nein — der Rechner arbeitet mit dem Anfangs- und Endwert. Wenn du thesaurierende ETFs nutzt, ist der Endwert bereits dividendenbereinigt. Steuern musst du separat einrechnen.
Wie rechne ich mit Ein- und Auszahlungen während der Laufzeit?
Der CAGR-Rechner geht von einer einmaligen Einzahlung zu Beginn aus und vergleicht sie mit dem Endwert. Wenn du zwischendurch ein- oder ausgezahlt hast, verzerrt das den CAGR — für diesen Fall brauchst du eine IRR- bzw. XIRR-Berechnung, die Zeitpunkt und Höhe jeder einzelnen Zahlung berücksichtigt.
CAGR vs. IRR — was ist der Unterschied?
CAGR (Compound Annual Growth Rate) setzt einen einzigen Anfangs- und Endwert voraus und eignet sich für ein einmalig investiertes Depot. IRR (Internal Rate of Return) berücksichtigt zusätzlich mehrere Ein- und Auszahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten — relevant, wenn du z.B. per Sparplan investierst.
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