Berechne, wie dein Kapital durch den Zinseszinseffekt exponentiell wächst. Starte-/Sparrate, Zinssatz und Laufzeit — sofortiges Ergebnis.
Albert Einstein soll den Zinseszins als das „achte Weltwunder" bezeichnet haben — und das nicht ohne Grund. Wenn deine Zinsen selbst Zinsen erwirtschaften, entsteht ein exponentielles Wachstum, das mit zunehmender Laufzeit immer stärker wird. Aus einer monatlichen Sparrate von 300 € werden bei 7% p.a. über 30 Jahre rund 366.000 € — bei nur 108.000 € eigener Einzahlung. Mehr als zwei Drittel davon sind Zinsen.
Eine einfache Faustregel: Teile 72 durch deinen Zinssatz, um die Verdoppelungszeit deines Kapitals zu erhalten. Bei 7% p.a. verdoppelt sich dein Vermögen alle ~10 Jahre. Bei 10% p.a. alle ~7 Jahre. Diese Regel zeigt eindrücklich, warum frühes Sparen so viel wirkungsvoller ist als spätes. Wann du damit ein konkretes Sparziel erreichst, zeigt dir der Vermögensaufbau-Rechner.
Mit 10.000 € Startkapital, 300 € monatlicher Sparrate und 7 % p.a. zahlst du über 25 Jahre insgesamt 100.000 € ein. Durch den Zinseszinseffekt wächst daraus ein Endkapital von rund 300.000 € — mehr als das Dreifache deiner Einzahlungen, weil 200.000 € davon reine Zinserträge sind.
Was ist der Zinseszinseffekt?
Zinseszins bedeutet, dass du nicht nur auf dein ursprüngliches Kapital Zinsen erhältst, sondern auch auf die bereits erzielten Zinsen. Dadurch wächst dein Vermögen exponentiell statt linear.
Welcher Zinssatz ist realistisch?
Globale Aktien-ETFs haben historisch eine Rendite von etwa 7–10% p.a. erzielt (vor Inflation). Als konservative Annahme für die Planung sind 6–7% p.a. üblich.
Ab wann lohnt sich der Zinseszinseffekt?
Der Zinseszinseffekt ist besonders wirkungsvoll über lange Zeiträume. Bei 7% p.a. verdoppelt sich dein Kapital alle ~10 Jahre (Faustregel: 72 / Zinssatz = Verdoppelungszeit in Jahren).
Wie genau ist der Rechner?
Der Rechner geht von einem gleichmäßigen Zinssatz und monatlicher Sparrate aus. Reale Investments schwanken – die Berechnung dient der Planung, nicht als Renditegarantie.
Monatlich oder jährlich verzinsen — macht das einen Unterschied?
Ja, aber der Unterschied ist bei üblichen Zinssätzen klein. Monatliche Verzinsung (wie im Rechner) führt bei 7 % p.a. zu einem minimal höheren Endkapital als jährliche Verzinsung, weil Zinsen etwas früher wieder mitverzinst werden. Für die Planung ist der Effekt vernachlässigbar.
Was passiert bei negativer Rendite?
Dieser Rechner ist auf positive Renditen ausgelegt und rechnet ab 0 % aufwärts. Einzelne Verlustjahre sind normal und lassen sich abbilden, indem du eine niedrigere Durchschnittsrendite ansetzt — genau dafür gibt es die Bandbreiten-Option (pessimistisch/optimistisch). Historisch waren negative Renditen über sehr lange Zeiträume (10+ Jahre) bei breit gestreuten Aktien-ETFs die Ausnahme.
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